Töpfchentraining: Ja oder Nein?
Hilft Töpfchentraining meinem Kleinkind bei dem Trockenwerden? Wenn Sie dies bei Google eingeben, steht oft nicht, dass man das Kind trainiert, sondern dass es lernt, trocken zu werden. Aber man kann ihm das definitiv beibringen. In diesem Blog geben wir Ihnen einen kurzen Überblick, wie Sie das angehen können.
Schritt 1: Interesse wecken
Falls noch kein Interesse am Trockenwerden besteht, können Sie auf subtile Weise das Interesse bei Ihrem Kind wecken. Sie könnten ihm das Töpfchen zeigen oder gemeinsam zum Beispiel einen Toilettensitz mit Treppe kaufen gehen. Auch können Sie das Töpfchen oder den Toilettensitz gemeinsam dekorieren. Zudem ist es toll, zusammen einen schönen neuen Trinkbecher auszusuchen, den er / sie speziell für das Töpfchentraining benutzen kann.
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Außerdem ist es gut, bereits gemeinsam Bücher über Trockenwerden zu lesen oder sich gemeinsam Videos anzusehen. Kinderbücher beschreiben oft auf unterhaltsame Weise, wie der Körper funktioniert und wie der Prozess im Körper vom Essen einer Mahlzeit bis zum Pipi oder Kacka machen, abläuft. Beispiele dafür sind das Buch „Alle müssen mal aufs Klo“ oder „Aufs Töpfchen gehen ist Pipileicht„.
Wenn Sie so ein Buch noch suchen: nehmen Sie eines mit kurzen Texten und großen Bildern, das Ihr Kind selbst blättern kann, zum Beispiel dieses:
Schritt 2: Signale
Wenn das Interesse da ist und Sie genügend Signale bemerken, können Sie anfangen. Aber auf welche Signale sollte man achten? Wir haben sie für Sie aufgelistet. Erkennen Sie 3 oder mehr Signale? Dann könnten Sie grundsätzlich mit dem Trockenwerden beginnen.
– Kann Ihr Kind „Nein“ sagen?
– Kann Ihr Kind etwas vom Boden aufheben?
– Kann Ihr Kind eine einfache Aufgabe erledigen?
– Kann Ihr Kind etwas oder jemanden nachahmen?
– Kann Ihr Kind Ihnen klar machen, dass es etwas in die Windel gemacht hat?
– Kann Ihr Kind Ihnen etwas mit oder ohne Worte deutlich machen?
– Kann Ihr Kind eigenständig laufen?
Wie viele Signale erkennen Sie?
Schritt 3: Sauberkeit fördern
Denken Sie, dass Sie noch nicht genügend Signale erkennen, oder sind Sie sich unsicher, ob Ihr Kind wirklich fürs Töpfchen bereit wäre? Dann können Sie die Sauberkeit noch zusätzlich fördern. Nehmen Sie ihn oder sie mit auf die Toilette, wenn Sie selbst gehen müssen. Kleine Kinder finden das oft sehr interessant und sind neugierig, was Papa und/oder Mama dort eigentlich macht. Es kann sogar sein, dass sie es Ihnen nachahmen und sofort die Handlungen eines Toilettenbesuchs übernehmen. Sie können dabei auch die Bücher zur Hilfe mitnehmen, und sollten Sie noch kein Töpfchen oder andere benötigte Utensilien gekauft haben, nehmen Sie Ihr Kind dann auch mit in den Laden. Dadurch bekommen sie ebenfalls Kontrolle, und das motiviert oft sehr.
Achten Sie auch mal auf die Signale, wenn Ihr Kind klein oder groß in seine Windel macht. darauf, welche Signale Ihr Kind aufzeigt, wenn es in seine Windel macht. Kinder ziehen oft ein Gesicht, wenn sie sich anstrengen, oder sie ziehen sich in eine Ecke des Wohnzimmers zurück, weil sie Privatsphäre möchten. Diese Signale könnten später, wenn Sie mit dem Training beginnen, sehr hilfreich sein, um sie oder ihn rechtzeitig daran zu erinnern, aufs Töpfchen oder die Toilette zu gehen.
Schritt 4: Die Vorbereitung
Dann ist es jetzt fast Zeit, mit dem Töpfchentraining zu beginnen. Noch eine wichtige Frage: Sind auch Sie bereit dafür? Oft sind unsere Kinder bereit, aber Eltern haben noch Zweifel. Es ist gut, diese Zweifel bei sich selbst wegzunehmen, damit Sie das Training in einer entspannten Atmosphäre und Ruhe durchführen können. Wenn Sie die Box bestellt haben, ist es ratsam, das Programmheft im Voraus zu lesen, damit Sie nicht überrascht werden und während des Trainings auch auf verschiedene Situationen reagieren können. Neben dem Programmheft finden Sie in der Box auch das Belohnungssystem mit Stickerkarten und Aufklebern sowie die Schemata, in denen Sie genau eintragen können, wann Ihr Kind klein oder groß gemacht hat. Natürlich finden Sie auch das Pipi-Zeugnis in der Box, für wenn Ihr Kind am Ende der Woche trocken ist!
Schritt 5: Das Töpfchentraining
Sind Sie bereit? Dann können Sie mit viel Freude (und vor allem ohne Druck und Stress) mit dem Töpfchentraining beginnen. Wenn Sie noch irgendwo Zweifel haben oder sich nicht mehr sicher sind, weil es in den ersten Tagen nur Unfälle zu geben scheint, können Sie sich auch für unsere spezielle Facebook Community Seite anmelden, in der wir Ihre Fragen beantworten oder Ihnen ermutigende Worte von uns und/oder anderen Eltern geben. Stellen Sie sicher, dass Sie und Ihr Kind ein Team sind, und sorgen Sie dafür, dass die Windeln in kürzester Zeit aus dem Haus sind, sodass Sie auf ein erfolgreiches Töpfchentraining zurückblicken können!
Ist Ihr Kleinkind bereit für das Töpfchentraining?
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