10 Schritte zum Trockenwerden
Der Plan läuft in zehn Schritten: Bereitschaft prüfen, vorbereiten, an Tag eins die Windel weglassen und Baumwollunterhose anziehen, zu Hause bleiben, den Beobachtungsbogen führen, loben statt schimpfen, Missgeschicke gelassen nehmen, die schwierigen Tage vier und fünf durchstehen und danach kurze Ausflüge wagen. Die meisten Kinder sind tagsüber nach etwa einer Woche trocken, nachts dauert es oft länger.
In 10 Schritten trocken: so sieht der Plan in Kurzform aus
Windel weg, Baumwollunterhose an, die ersten drei Tage zu Hause verbringen und Ihr Kind dabei begleiten, selbst zu sagen, wann es muss: das ist der Kern. Manche Kinder schaffen es in drei Tagen, andere brauchen zwei bis drei Wochen, und beides ist normal. Nachts trocken ist ein eigenes Thema, das meist erst Monate später kommt und nicht Teil dieser Woche ist.
- Prüfen, ob Ihr Kind wirklich bereit ist
- Alles bereitlegen, was Sie in der Trainingswoche brauchen
- Tag eins: Windel weg, Unterhose an
- Nicht nach der Uhr aufs Töpfchen setzen, sondern beobachten
- Den Beobachtungsbogen führen
- Loben und belohnen, ohne dass es nach drei Tagen verpufft
- Missgeschicke ruhig als Teil des Lernens behandeln
- Tag vier und fünf durchstehen, wenn Widerstand entsteht
- Reagieren, wenn Ihr Kind nicht von selbst Bescheid sagt
- Langsam nach draußen, in die Kita und schließlich auch nachts
Genau diese Reihenfolge, mit dem passenden Material dazu, ist die Töpfchen Tricks Methode: ein Wochenplan, der mit dem Töpfchen beginnt und zur Toilette führt, begleitet von einem Beobachtungsbogen, der zeigt, wann Ihr Kind tatsächlich muss, und Stickerkarten, deren Felderzahl von drei über fünf und sieben auf neun steigt, damit die Belohnung seltener wird während die Gewohnheit bleibt. Die Töpfchen Tricks Box bündelt dieses Programm mit Trainingsheft, Anleitungskarten, Komplimentkarten, Beobachtungsbögen, Stickerkarten und einer Community, in der Fragen sieben Tage die Woche beantwortet werden. Wer lieber Schritt für Schritt mitgeführt werden möchte, findet dieselbe Woche auch als 7-Tage-Videokurs zum Trockenwerden, und wer die bekannten Methoden im Vergleich sehen will, bevor er sich entscheidet, bekommt dort einen nüchternen Überblick.
Schritt 1: Ist Ihr Kind wirklich so weit?
Bereitschaft zeigt sich nicht am Alter, sondern an konkretem Verhalten: Ihr Kind bleibt ein bis zwei Stunden am Stück trocken, interessiert sich für die Toilette, kann die Hose selbst herunterziehen, sagt Bescheid wenn die Windel voll ist oder zieht sich beim Kacken sichtbar zurück. Das kann mit achtzehn Monaten passieren oder erst mit vier Jahren, und beides liegt im normalen Bereich. Wie schnell ein Kind so weit ist, hängt vor allem von seiner körperlichen und sprachlichen Entwicklung ab, nicht vom Kalenderalter.
Hat Ihr Kind Angst vor dem Töpfchen oder der Toilette, ist es noch nicht so weit. Dann bauen Sie erst gemeinsam Vertrautheit auf, zum Beispiel indem das Töpfchen einfach im Bad steht und benutzt werden darf wie ein Spielzeug, oder indem Sie gemeinsam ein Bilderbuch dazu anschauen, etwa Conni geht aufs Töpfchen, und starten später. Wenn Sie unsicher sind, wo Ihr Kind gerade steht, hilft ein kurzer Check konkreter als jede Checkliste.
Machen Sie den kurzen Bereitschaftstest
Schritt 2: Was Sie vor Tag eins bereitlegen
Bevor es losgeht, legen Sie bereit, was die Woche leichter macht: ein Töpfchen vor allem für die ersten drei Tage, einen Toilettensitzverkleinerer, einen Hocker, mindestens fünfzehn Unterhosen, Schutz für Matratze und Sofa, ein paar kleine Belohnungen und Pull-ups fürs Schlafen. Wichtig ist Baumwollunterhose statt Trainingshose, denn Ihr Kind muss die Nässe spüren können, um daraus zu lernen, während eine Trainingshose genau das abfedert.
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Für ein Töpfchen eignet sich zum Beispiel das Kindsgut Kinder-Töpfchen, für den Toilettensitz der keeeper ewa Kinder-Toilettensitz und als Hocker der keeeper Panda Tritthocker. Für nasse Nächte in der Übergangszeit helfen Betteinlagen mehr als ständiges Bettzeug wechseln. Planen Sie drei zusammenhängende Tage im Kalender, an denen nichts Festes ansteht, und wer vorher schon ein Bilderbuch zum Thema anschauen möchte, findet eine Auswahl unter Kinderbücher zum Thema Trockenwerden.
Schritt 3: Tag eins, die Windel kommt weg
Am Morgen von Tag eins kommt die Windel aus, die Unterhose an, und tagsüber geht es nicht mehr zurück zur Windel. Lassen Sie Ihr Kind viel trinken und den Becher dabei am besten in einem Zug leeren statt in Schlucken über den Tag verteilt, denn nur so sehen Sie später im Bogen, wie viel hineinging und wie lange es danach dauert, bis Ihr Kind muss.
Bleiben Sie zu Hause, mit einem ruhigen Tagesablauf ohne Termine. Statt im Halbstundentakt aufs Töpfchen zu setzen, fragen Sie regelmäßig: „Sagst du es, wenn du Pipi musst?“ Diese Frage, nicht der Zeitplan, ist der eigentliche Unterschied an diesem Tag.
Schritt 4: Wie oft soll ich mein Kind aufs Töpfchen setzen?
Eine feste Uhrzeit oder ein Halbstundentakt sind keine gute Idee, weil Ihr Kind dann lernt zu gehen, wenn Sie es sagen, statt wenn es selbst muss. Stattdessen beobachten Sie, schreiben auf, wann es geklappt hat, und fragen: „Sagst du es, wenn du Pipi musst?“
Feste Ausnahmen bleiben trotzdem, auch nach der Trainingswoche: vor und nach dem Schlafen und bevor Sie das Haus verlassen, setzen Sie sich oder fragen noch einmal gezielt. Das Anbieten in den ersten Tagen ist ein Gerüst, das nach und nach wieder abgebaut wird, sobald Ihr Kind selbst meldet.
Schritt 5: Der Beobachtungsbogen, Ihr wichtigstes Werkzeug
Der Beobachtungsbogen hält fest, wann Ihr Kind tatsächlich trinkt und wann es muss, damit Sie den Rhythmus Ihres eigenen Kindes lesen lernen, statt ihm einen fremden Zeitplan aufzuzwingen. Grün steht für einen Erfolg, Rot für ein Missgeschick, beides ist einfach nur eine Notiz.
| Spalte | Wofür sie da ist |
|---|---|
| Zeit Trinken | zeigt, wie lange es bis zum Pipi dauert |
| Zeit Toilette | wann Ihr Kind tatsächlich war |
| Nichts passiert (ja/nein) | hält Fehlversuche ehrlich fest |
| Pipi grün / rot | grün: Erfolg, rot: Missgeschick |
| Kaka grün / rot | grün: Erfolg, rot: Missgeschick |
| Notizen | Besonderheiten, Stimmung, Auslöser |
In der Töpfchen Tricks Box sind vierzehn dieser Bögen enthalten, genug für die ganze Trainingswoche und etwas darüber hinaus. Zum Ausdrucken eines einzelnen Bogens steht außerdem eine Vorlage zum Ausdrucken auf der Beobachtungsbogen-Seite bereit.
Schritt 6: Loben und belohnen, ohne dass es nach drei Tagen verpufft
Stickerkarten kommen in vier Größen, mit drei, fünf, sieben und neun Feldern, und werden genau in dieser Reihenfolge eingesetzt. Die erste Belohnung kommt bei drei Feldern schnell, damit Ihr Kind merkt, dass es funktioniert, und wird danach seltener, damit die neue Gewohnheit länger hält als die Sticker selbst.
Dazu kommen Tier- und Kaka-Sticker für jeden Erfolg sowie am Ende der Woche ein Pipi-Zeugnis und ein Kaka-Zeugnis, die den Abschluss sichtbar machen. Kleine Belohnungen wirken dabei besser als große Geschenke, und Lob funktioniert am besten sofort und konkret, direkt im Moment des Erfolgs.
Schritt 7: Missgeschicke, und warum sie zum Plan gehören
Ein Missgeschick bekommt eine ruhige Standardreaktion in drei Sätzen: kurz benennen was passiert ist, gemeinsam aufräumen, weitermachen. Schimpfen bringt nichts, weil ein Missgeschick keine Entscheidung Ihres Kindes war, sondern ein Zeichen, dass das Signal noch zu spät kam.
Im Bogen tragen Sie es einfach rot ein, als Daten, nicht als Scheitern. An Tag eins und zwei sind mehrere Missgeschicke völlig normal, ab Tag drei werden es meist spürbar weniger. Direkt nach einem Missgeschick können Sie gemeinsam dieses Video anschauen, das genau diesen Moment aufgreift.
Wer wissen möchte, wie man nasse Hosen, Teppiche und Autositze am einfachsten sauber bekommt, findet mehr dazu unter Hygiene während des Trockenwerdens.
Schritt 8: Tag 4 und 5, der Punkt an dem viele aufgeben
Nicht Tag zwei, sondern Tag vier oder fünf ist für die meisten Familien der schwierigste, weil genau dann Widerstand entsteht. Ihr Kind ist es oft schlicht leid, ständig gefragt zu werden: „Sagst du es, wenn du Pipi musst?“
Die Lösung ist, die Frage seltener zu stellen und Ihrem Kind mehr eigene Verantwortung zu geben, statt die Häufigkeit zu erhöhen. Rückschritte genau an diesen Tagen sind normal und kein Grund, abzubrechen. Mehr zu diesem konkreten Punkt finden Sie unter Tag 4 und 5, wenn Ihr Kind plötzlich nicht mehr mitmacht.
Schritt 9: Mein Kind sagt nicht Bescheid, was jetzt?
Dass ein Kind nicht meldet, hat meist einen von vier Gründen: das Signal kommt noch zu spät, das Spiel ist gerade spannender, die Worte dafür fehlen noch, oder Erwachsene fragen ohnehin schon zu oft und das Kind verlässt sich darauf. Werten Sie den Bogen aus und fragen Sie kurz vor dem üblichen Zeitpunkt aktiv nach, statt Ihr Kind einfach hinzusetzen.
Ein einziges Wort oder eine Geste reicht völlig als Signal, auch wenn Ihr Kind noch nicht viel spricht. Bei Kindern mit Autismus, Down-Syndrom oder ohne Lautsprache funktioniert das Training genauso, meist über einen längeren Zeitraum und über das Lesen von Körpersignalen statt über das Warten auf Worte.
Wenn nach zwei bis drei Wochen wirklich gar nichts vorangeht, ist eine Pause der richtige nächste Schritt, nicht ein neuer Versuch mit noch mehr Druck. Legen Sie die Windel für eine Weile wieder zurück und starten Sie später neu, das ist Teil des Plans und kein Scheitern. Ausführlicher steht der komplette Ablauf von Tag eins in einem eigenen Artikel.
Schritt 10: Raus aus dem Haus, Kita und Nacht
Ab Tag sechs wagen Sie die ersten kurzen Ausflüge, erst fünfzehn Minuten, dann länger, mit Wechselwäsche und einer Tüte für Nasses im Rucksack. Informieren Sie auch die Kita, damit dort dieselbe Sprache gesprochen wird wie zu Hause.
Vor dem Rausgehen und vor dem Schlafen bleibt die feste Toilettenfrage bestehen, auch lange nach der eigentlichen Trainingswoche. Nachts trocken ist ein eigener Entwicklungsschritt, der oft deutlich später kommt; gelegentliches nächtliches Einnässen im Kindergartenalter ist häufig. Pull-ups fürs Schlafen sind bis dahin völlig in Ordnung. Nässt Ihr Kind auch nach dem sechsten Geburtstag noch regelmäßig nachts ein, gehört das in die Kinderarztpraxis oder zur kinderärztlichen Beratungsstelle.
Der Wochenplan auf einen Blick
| Tag | Fokus | Realistisch zu erwarten |
|---|---|---|
| 1 | Windel weg, viel trinken, zu Hause bleiben | mehrere Missgeschicke, erste Erfolge |
| 2 | Rhythmus beobachten, Bogen führen | noch Unsicherheit, aber weniger Missgeschicke |
| 3 | erste kurze Phasen ohne Erinnern | erste längere trockene Phasen |
| 4 | weniger fragen, mehr Eigenverantwortung | oft Widerstand, einer der schwierigsten Tage |
| 5 | dranbleiben, ruhig reagieren | oft Widerstand, einer der schwierigsten Tage |
| 6 | kurze Ausflüge wagen | spürbar mehr Sicherheit |
| 7 | Alltag mit Kita und Besorgungen | meist tagsüber trocken |
Diese Tage sind eine Orientierung, kein starrer Zeitplan, denn manche Kinder brauchen weniger, andere mehr Zeit. Der Ablauf lässt sich später bei einem Geschwisterkind einfach wiederverwenden, zum Beispiel mit einem neuen Satz Stickerkarten oder einem eigenen Belohnungssystem, wenn Sie es dann auf Ihre eigene Art versuchen möchten.
Häufig gestellte Fragen
Warum merkt mein Kind nicht, dass es Pipi muss?
Meist kommt das Signal noch zu spät, weil die Körperwahrnehmung dafür sich erst entwickelt, oder das Spiel ist gerade spannender als die Toilette. Auch fehlende Worte können der Grund sein. Ein Beobachtungsbogen hilft dabei, das Muster Ihres Kindes zu erkennen und kurz vor dem üblichen Zeitpunkt aktiv nachzufragen.
In welchem Alter sollten Kinder trocken sein?
Es gibt keine feste Altersgrenze, der Zeitraum ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Viele Kinder sind tagsüber zwischen drei und vier Jahren trocken, nachts kann es deutlich länger dauern. Entscheidend sind konkrete Anzeichen der Bereitschaft, nicht das Kalenderalter.
Was kann ich tun, wenn mein Kind Pipi schafft, aber Stuhlgang in die Hose macht?
Das ist ein häufiges Zwischenstadium, weil Stuhlgang anders wahrgenommen wird und manche Kinder sich davor sogar zurückziehen oder es zurückhalten. Bleiben Sie geduldig und bieten Sie die Toilette nach den gleichen festen Momenten an wie beim Pipi. Hält sich Ihr Kind über längere Zeit den Stuhlgang zurück oder hat Schmerzen dabei, gehört das in die Kinderarztpraxis.
Ist es normal, dass ein 4-Jähriger noch Windeln trägt?
Ja, die Spanne bis zum Trockenwerden ist groß, und vier Jahre liegt für viele Kinder noch im normalen Bereich, besonders wenn die Entwicklung insgesamt in ihrem eigenen Tempo verläuft. Entscheidend sind die Anzeichen der Bereitschaft, nicht das Alter allein. Bei anhaltenden Sorgen hilft ein Gespräch mit der Kinderärztin.
Wie oft soll ich mein Kind in der Trainingswoche aufs Töpfchen setzen?
Nach einer festen Uhrzeit oder im Halbstundentakt sollte man nicht setzen, weil das Kind dann lernt, auf Ansage zu gehen statt auf das eigene Gefühl zu hören. Stattdessen beobachten Sie die Muster im Bogen und fragen regelmäßig, ob Ihr Kind Bescheid sagen möchte. Feste Momente bleiben nur vor und nach dem Schlafen und vor dem Rausgehen.
Soll ich abbrechen, wenn es nach einer Woche noch nicht klappt?
Nicht zwangsläufig abbrechen, aber ehrlich hinschauen: läuft nach zwei bis drei Wochen gar nichts, ist eine Pause sinnvoller als mit mehr Druck weiterzumachen. Legen Sie die Windel für eine Weile zurück und starten Sie später neu, das gehört zum normalen Verlauf und ist kein Scheitern.
Bereit für den nächsten Schritt?
In der Töpfchen Tricks Box steckt das Tag-für-Tag-Programm, auf dem dieser Artikel beruht: Beobachtungsbögen, an denen Sie sehen, wann Ihr Kind wirklich muss, Ablaufkarten für jeden Tag und ein Belohnungssystem, das von selbst ausläuft. Lieber in Videos? Dieselbe Methode gibt es auch als 7-Tage-Videokurs mit vierzig kurzen Videos, sofort verfügbar.
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung geschrieben und von Dustin van de Sande geprüft.
12 Kommentare zu “10 Schritte zum Trockenwerden”
Kommentare sind geschlossen.

Guten Tag,
Mein Sohn ist 3 1/2 Jahre alt. Seit 3 Wochen versuchen wir alles. Sticker, Belohnung in jeglicher Art und Weise. Er will auch keine windel tragen (ist immer ein Kampf) aber er pinkelt überall hin. Und sagt leider nichts. Er sagt nicht mal wenn was in der windel ist ob gross oder klein. Es gibt keinerlei Fortschritte. Wir sind langsam mit unserem Latein am Ende. Selbst in der Kita keinerlei Erfolge. Selbst wenn er sieht das die „grossen“ Kinder keine windel bzw. Auf die Toilette gehen.
Wir wissen einfach nicht mehr weiter????!!!!
Beste grüsse
Liebe Jana,
Das tut uns leid für euch, das wird manchmal bestimmt hart sein. Vielleicht ist es für euch und euren Sohn momentan am Besten eine kurze Pause einzulegen. Also 1-2 Monate gar nichts zum Thema Trockenwerden machen (wenn er dann hoffentlich die Windel wieder tragen möchte). Danach noch mal von vorne Anfangen. Also zusammen die Windeln wegwerfen, tolle Unterhöschen aussuchen und irgendeine Belohnung finden die ihn schon begeistert (Kekse backen, zum Spielplatz, kleine Geschenke). Wir wünschen euch ganz viel Erfolg und sind bei weiteren Fragen gerne für dich da!
Liebe Grüsse, Töpfchen Tricks
Hallo
Mein Sohn ist 3 1/2 Jahre. Ich bin ein bisschen verzweifelt denn bei uns klappt das Trocken werden überhaupt nicht. Er geht zwar aufs Töpfchen wenn ich ihn darum bitte allerdings macht er nichts, noch ie hat er aufs Töpfchen gemacht. Wenn er ohne Windel läuft, geht es immer in die Hose weil er nicht vorher merkt wenn er muss. Er habe das Gefühl dass er nicht spürt wenn er muss, aber wie bringe ich ihm bei dass er mir Bescheid geben soll? Er tut mir leid denn er ist der einzige in seiner Kita der noch eine Windel trägt. Ich habe Angst dass ich ihn zu sehr unter Druck setze.
Hallo liebe Anne,
Ja wir verstehen, dass du deinen Sohn nicht unter Druck setzen möchtest. Damit ein Kleinkind das Gefühl des Harndrangs erkennen kann, muss es einfach üben üben üben und kleine Pannen gehören dann auch dazu. Diese Pannen sind darum eigentlich sehr wichtig, weil er so lernen und Fortschritte machen kann. Wir glauben aber, dass es während des Prozess des Trockenwerdens keine Spannung geben soll und daher versuchen wir aus dieser Woche eine kleine Party zu machen. Also volle Aufmerksamkeit für dein Kind, Positivität und Belohnung. Versuchen Sie also den Druck von außen ein wenig zu ignorieren und fokussiere dich auf dich und deinen Sohn. Hast du die Töpfchen Tricks eigentlich schon versucht? Hier wirst du Tag für Tag an die Hand genommen und gibt es auch jeden Tag Tipps und Tricks was man sagen könnte und wie man durchhalten kann (weil es kann ja manchmal schwierig sein, das wissen auch wir!).
Liebe Grüße Töpfchen Tricks
Hallo,
bei unserem Sohn (3 Jahre) klappt es tagsüber schon länger ganz gut mit dem Töpfchen. Allerdings nur beim Pipi machen. Beim größeren Geschäft kommen wir um eine Windel nicht herum. Habt ihr Tipps wie wir es angehen können? Eine Belohnungsliste mit tollem Geschenk bietet noch keinen ausreichenden Anreiz.
Danke vorab für eure Tipps!
Hi Daniel,
Habt ihr ihm schon erzählt, dass sein Kacka ganz gerne schwimmt und dass gerade ER dabei helfen kann? Diese Kontrolle lieben Kinder meistens. Zeig ihm, dass du glaubst, dass er es lernen kann. Das gibt ihm Selbstvertrauen.
Und diese schritt-für-schritt Herangehensweise könnte auch behilflich sein:
Ihr könntet ihm die Windel anbieten wenn er sagt (oder wenn du siehst), dass er das große Geschäft machen muss. Gib die Windel in der Nähe der Toilette und lass ihn darin machen. Wenn er fertig ist, könnt ihr zusammen das Geschäft in die Toilette werfen. Sage ihm, dass dies der erste Schritt ist. Der nächste Schritt ist auf die Toilette mit Windel, aber mit einem Loch in der Windel, damit das Geschäft in die Toilette runterfällt. Der nächste Schritt ist mit der Windel nach unten und schließlich ohne Windel. Gehe erst zum nächsten Schritt, wenn er anzeigt, dass er dafür bereit ist. Du kannst ihn ein wenig motivieren, damit du ihn mit etwas belohnst, wenn er weitermachen möchte.
Vielleicht hilft es euch ein wenig weiterzumachen, wir wünschen euch auf jeden Fall viel Erfolg!
Viele liebe Grüße, Töpfchen Tricks
Hallo,
Mein Kind möchte nicht auf Töpchen sitzen ? Weine und sagt dass er Angst hat. Was kann ich machen?
Hallo Popa Alexandra,
Das kann immer mal wieder passieren, dass die Kleinen sagen, sie hätten Angst fürs Töpfchen. Nimm diese Angst ernst, aber mache da nicht zu viel mit. Wir empfehlen, sie zuerst mit der Toilette oder dem Töpfchen vertraut zu machen. Du könntest zum Beispiel erstmal eine Puppe oder sein Kuscheltier aufs Töpfchen / Toilette gehen lassen, oder es sogar selbst zeigen. Versuche auch aus dem Töpfchen- / Klobesuch eine kleine Party zu machen. Dekoriere das Töpfchen beispielsweise zusammen und platziere es irgendwie im Wohnzimmer (nur die ersten Tagen) und baue dann sein eigenes kleines Reich auf mit zum Beispiel seinen Lieblingsbüchern. Auch könntest du ihm erzählen, dass sein Pipi und Kacka ganz gerne schwimmen und dass gerade ER dabei helfen kann. Diese Kontrolle lieben Kinder meistens. Zeig ihm, dass du glaubst, dass er es lernen kann. Das gibt ihm Selbstvertrauen.
Wenn das alles keinen Sinn ergibt, könnt ihr das auch mit ganz kleinen Schritten angehen. Also vielleicht schon einen Sticker aufkleben, wenn er sich nur kurz aufs Töpfchen hinsetzt (am Anfang vielleicht sogar noch mit seiner Hose an). Dann das nächste Mal mit Hose runter und Unterhöschen noch an. Danach ohne Unterhose und dann vielleicht wenn auch ein Pipi kommt, 2 Sticker aufkleben. Wir wünschen euch viel Erfolg zusammen, ihr schafft das!
Liebe Grüße Töpfchen Tricks
Ab wann sollte man anfangen komplett trocken zu werden? Meine ist gerade 1 Jahr alt und es funktioniert schon mit Töpfchen sehr gut aber es läuft noch viel daneben kann sie ohne Pampers noch nicht lassen vor allem wenn wir unterwegs sind! Gibt es vllt. noch mehr Tipps?
Hallo Julia,
Vielen Dank für deine Nachricht! Wirklich super, dass deine Tochter jetzt schon Interesse am Töpfchen hat und sogar schon ab und zu aufs Töpfchen geht!
Die Beherrschung des Harndrangs tritt bei Kindern etwa ab dem Alter von 18 Monate ein. Erst dann sind die entsprechenden Nervenbahnen zwischen Gehirn und den Ausscheidungsorganen so weit entwickelt, dass Kleinkinder dieses Gefühl überhaupt wahrnehmen können. Wir empfehlen daher nicht vor 18 Monate mit dem Töpfchentraining anzufangen. Es gibt schon Methoden die vor diesen 18 Monaten anfangen, jedoch sollte man da sehr viel üben und ist es eher aufs Gefühl das Kind zeitlich aufs Töpfchen setzen, anstatt dass ein Kind das Pipi wirklich auch zurückhalten kann.
Und wie soll man die Möbel schützen? Das Kind bewegt sich ja den ganzen Tag. Wenn irgendwo eine Decke liegt, wird die direkt zur Höhle umgebaut z. B.
Hi Jennifer,
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Liebe Grüße
das Töpfchen Tricks Team
Amazon – Drynites