Die meisten Kinder sind zwischen 18 Monaten und 3 Jahren bereit fürs Töpfchen, viele um den zweiten Geburtstag herum. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern ob dein Kind die Anzeichen der Bereitschaft zeigt. Manche Kinder sind in drei Tagen trocken, die meisten in etwa einer Woche, andere brauchen zwei bis drei Wochen. Nachts trocken zu sein ist ein eigenes Thema, das oft deutlich später kommt, dafür gibt es kein festes Versprechen, weder von diesem Artikel noch von einer Trainingsbox. Bettnässen, das über den sechsten Geburtstag hinaus anhält, gehört in die Kinderarztpraxis, nicht in ein Trainingsprogramm.
Warum es kein festes Alter fürs Töpfchen gibt
Blasen und Schließmuskel entwickeln sich bei jedem Kind in einem eigenen Tempo, meist im Laufe des zweiten und dritten Lebensjahres. Laut kindergesundheit-info.de, einem Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, ist die Sauberkeitsentwicklung ein individueller Reifungsprozess und lässt sich nicht durch frühes Training beschleunigen.
Drei Dinge müssen zusammenkommen, bevor Töpfchentraining überhaupt Sinn ergibt: dein Kind muss körperlich in der Lage sein, seine Blase zu spüren und zu halten, es muss verstehen, worum es geht, und es muss selbst wollen. Fehlt eines davon, nützt das beste Training wenig.
Der Vergleich mit der Nachbarstochter oder mit dem Kind aus der Krippengruppe hilft an dieser Stelle nicht weiter. Kinder erreichen diese Reife zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten, und ein Kind, das mit zweieinhalb noch Windeln trägt, holt das meist ohne Probleme auf.
Druck von außen kennt fast jede Familie: der Kindergarten will vielleicht einen bestimmten Stand sehen, die Großeltern fragen nach, eine Freundin erzählt stolz vom eigenen dreijährigen Erfolg. Das ist verständlich, sagt aber nichts über dein Kind aus. Spät ist nicht falsch, es ist einfach der eigene Zeitpunkt dieses einen Kindes.
Woran erkenne ich, dass mein Kind bereit fürs Töpfchen ist?
Ein bereites Kind zeigt in der Regel mehrere der folgenden Anzeichen gleichzeitig, nicht zwingend alle: die Windel bleibt nach dem Mittagsschlaf öfter trocken, es zeigt oder sagt, dass die Windel voll ist, oder zieht sich zum Kacken bewusst zurück. Es versteht einfache Aufforderungen und kann sie umsetzen, kann seine Hose selbst mit herunterziehen und läuft und sitzt sicher.
Weitere Hinweise sind Interesse an der Toilette oder daran, was große Geschwister oder Eltern dort tun, sowie der Wunsch, selbst etwas zu können und stolz auf Lob zu reagieren. Nicht jedes Kind zeigt alle Punkte, aber je mehr davon zutreffen, desto eher lohnt sich ein Start.
Mit 2 Jahren aufs Töpfchen: geht das schon?
Viele Kinder sind mit knapp zwei Jahren tatsächlich bereit, andere brauchen noch mehrere Monate, und beides ist völlig normal. Mit zwei Jahren ist es meist realistisch, dass ein Kind lernt, sein Bedürfnis überhaupt zu bemerken und mitzuteilen. Dass es dieses Signal zuverlässig einhält, also die Zeit bis zur Toilette überbrückt, kommt oft erst mit etwas Übung dazu.
Sprache ist dabei keine Voraussetzung. Auch Kinder, die noch nicht oder kaum sprechen, zeigen ihre Bereitschaft über Körpersprache, Gesten oder ein bestimmtes Verhalten kurz vor dem Geschäft. Die hilfreichere Frage ist deshalb nie das Alter, sondern was dein Kind konkret schon zeigt. Wie du diese Signale liest statt starrer Zeitpläne zu folgen, beschreibt der Ansatz Begleiten statt Trainieren ausführlicher.
Und was ist mit Töpfchentraining ab 6 Monaten?
Beim sehr frühen Abhalten wählt der Erwachsene den Zeitpunkt und beobachtet Muster im Alltag, nicht das Kind selbst signalisiert das Bedürfnis. Das ist ein legitimer Ansatz, den manche Familien praktizieren, aber etwas anderes als selbstständiges Trockenwerden, bei dem das Kind lernt, sein eigenes Gefühl zu erkennen und mitzuteilen.
Die Methode, die hinter dieser Box steht, setzt bewusst später an, nämlich an dem Punkt, an dem das Kind selbst sagen kann, dass es muss. Das ist keine Bewertung von Eltern, die früh abhalten, sondern schlicht ein anderer Ausgangspunkt mit einem anderen Ziel.
Wann du besser noch wartest
Ein Kind, das beim Anblick des Töpfchens oder der Toilette weint oder sich verspannt, ist noch nicht bereit. In diesem Fall lohnt es sich, erst Vertrautheit aufzubauen, etwa indem das Töpfchen einfach im Bad steht und benutzt werden darf, ohne Erwartung, und mit dem eigentlichen Training später zu starten.
Ein großer Umbruch in der Familie ist ebenfalls kein guter Moment: ein neues Geschwisterchen, ein Umzug, der Start in der Kita oder eine Krankheitsphase binden ohnehin schon alle Kräfte des Kindes. Auch ein Kind, das konsequent Nein sagt oder sich sichtbar dagegen wehrt, sollte man ernst nehmen und die Sache erst einmal ruhen lassen.
Hält ein Kind den Stuhlgang zurück oder hat wiederholt harten, schmerzhaften Stuhlgang, gehört das in die Kinderarztpraxis und nicht in ein Trainingsprogramm. Mehr zu diesem speziellen Thema findest du im Beitrag Kind macht nicht groß aufs Töpfchen.
Läuft ein Versuch einmal nicht, ist bewusstes Pausieren die richtige Reaktion, kein Scheitern. Ein paar Wochen Abstand und ein neuer Anlauf sind Teil des Vorgehens. Wer schon gestartet ist und merkt, dass es hakt, findet in zu früh mit dem Töpfchentraining begonnen die passenden Anzeichen dafür, dass eine Pause sinnvoll ist.
| Eher bereit | Lieber noch warten |
|---|---|
| Windel nach dem Mittagsschlaf oft trocken | Weint oder verkrampft beim Töpfchen |
| Zeigt oder sagt, wenn die Windel voll ist | Hält Stuhlgang zurück, harter Stuhl |
| Versteht und befolgt einfache Aufforderungen | Großer Umbruch gerade erst passiert |
| Zieht Hose selbst herunter, sitzt stabil | Sagt konsequent Nein zum Töpfchen |
| Interessiert sich für Toilette oder Töpfchen | Zeigt kaum eines der Bereitschaftszeichen |
Der richtige Zeitpunkt im Alltag: nicht nur das Alter zählt
Am besten plant ihr drei zusammenhängende Tage zu Hause ein, weil das Kind in dieser Anfangsphase am meisten lernt. Urlaub, Elternzeit oder ein langes Wochenende eignen sich deshalb gut. Die Jahreszeit spielt eine kleinere Rolle als oft gedacht, weniger Kleidungsschichten sind aber praktisch für schnelles Ausziehen.
Alle Betreuungspersonen sollten mitziehen, also Kita, Oma oder Tagesmutter, damit dein Kind nicht an verschiedenen Orten unterschiedliche Regeln lernt. Während der Trainingstage kommt die Windel weg und stattdessen normale Baumwollunterhose an, keine Trainingshöschen, weil dein Kind darin weniger spürt, was gerade passiert.
Ein paar Dinge besorgt ihr selbst, bevor es losgeht: ein Töpfchen, einen Toilettensitz-Verkleinerer, einen Tritthocker, mindestens 15 Unterhosen, Schutz für Matratze und Sofa, ein paar kleine Belohnungen und Pull-ups für die Nacht. Wenn das alles vorher bereitliegt, wird der erste Tag deutlich ruhiger.
Wie läuft die erste Woche ab, wenn ihr startet?
Die ersten drei Tage verbringt ihr bewusst zu Hause, danach folgen kurze Ausflüge. Der Weg führt vom Töpfchen zur Toilette, meist über einen Toilettensitz-Verkleinerer und den Tritthocker.
Statt das Töpfchen ständig anzubieten, fragt ihr euer Kind: sagst du es, wenn du Pipi musst? So lernt das Kind, das eigene Signal selbst zu erkennen und mitzuteilen. Feste Momente bleiben die Ausnahme, nämlich vor und nach dem Schlafen sowie bevor ihr aus dem Haus geht, auch das gilt über die Trainingswoche hinaus.
Ein Registrierungsschema hilft dabei, herauszufinden, wann dieses eine Kind tatsächlich muss. Am besten trinkt das Kind seinen Becher in einem Zug leer statt in Schlucken über die Zeit verteilt, denn nur so lässt sich sehen, wie viel getrunken wurde und wie lange es danach bis zum nächsten Pipi dauert. Belohnt wird über Stickerkarten mit 3, 5, 7 und 9 Feldern in dieser Reihenfolge, sodass Erfolge zu Beginn schnell kommen und später seltener werden. Missgeschicke gehören zum Lernen dazu und werden nie bestraft.
Was das Registrierungsschema dir über dein Kind verrät
Ein Registrierungsschema hat feste Spalten: Zeit des Trinkens, Zeit auf der Toilette, ob nichts passiert ist, Pipi mit Grün für gelungen und Rot für ein Missgeschick, Kaka ebenso, dazu eine Spalte für Notizen. Grün steht für Erfolg, Rot für einen Unfall, nicht für ein Versagen.
Wichtig ist, den Becher möglichst in einem Zug leeren zu lassen, denn nur dann zeigt sich der Zusammenhang zwischen Trinkmenge und der Zeit bis zum nächsten Toilettengang. Ein halb ausgetrunkener Becher verwässert genau diese Information.
Das Schema ist kein Stundenplan, den ihr eurem Kind auferlegt, sondern ein Werkzeug, um seine eigenen Muster lesen zu lernen. Ziel ist nicht ein festes Zeitintervall zum Hinsetzen, sondern der Moment, in dem das Kind selbst sagt, dass es muss. Wer sich für die konkrete Umsetzung Tag für Tag interessiert, findet den kompletten Leitfaden zum Töpfchentraining mit dem vollständigen Ablauf.
Kinder, die mehr Zeit brauchen
Autistische Kinder, Kinder mit Down-Syndrom und nonverbale Kinder werden ebenfalls trocken, meist über einen längeren Zeitraum und mit mehr Wiederholung als andere Kinder. Statt auf Worte zu warten, hilft es, die eigenen Signale des Kindes zu beobachten und gleiche Abläufe konsequent beizubehalten.
Ein ruhiger, vorhersehbarer Rhythmus trägt hier oft mehr als Tempo. Medizinische oder entwicklungsbezogene Fragen zu diesem Thema gehören in die Kinderarztpraxis oder ins Kinderzentrum und lassen sich in einem Artikel wie diesem nicht seriös beantworten.
Wie die Töpfchen Tricks Box beim Zeitpunkt hilft
Wenn die Bereitschaftszeichen da sind, ersetzt ein konkreter Tagesplan viel Unsicherheit. Die Töpfchen Tricks Box enthält vor allem ein Trainingsprogramm-Heft, das euch Tag für Tag durch die Woche begleitet, 14 Registrierungsschemata und die Stickerkarten mit steigender Feldzahl von 3 bis 9, dazu ein Jahr Zugang zur Community, in der Fachleute sieben Tage die Woche Fragen beantworten. Weitere Inhalte wie Anleitungskarten, Komplimentkarten, 100 Tiersticker, 20 Kaka-Sticker und das Pipi- und Kaka-Diplom für euer Kind findest du auf der Produktseite im Detail.
Nicht enthalten sind ein Töpfchen und Trainingshöschen. Die Methode arbeitet bewusst mit gewöhnlicher Baumwollunterhose statt mit Trainingshöschen, weil das Kind darin besser spürt, was passiert, und genau dieses Spüren ist Teil des Lernens. Die Box lässt sich später für ein weiteres Kind wiederverwenden, und einzelne Stickersets sind separat nachkaufbar.
Wer noch abwartet, verliert nichts: die Box hält sich, bis euer Kind so weit ist. Und wer sich lieber ganz ohne Box durch die Woche arbeiten möchte, kann die gleiche Methode auch selbstständig umsetzen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ein Kind mit 2 Jahren schon trocken werden?
Ja, viele Kinder zeigen mit knapp zwei Jahren bereits die nötigen Anzeichen, andere brauchen noch einige Monate mehr. Entscheidend ist nicht das genaue Alter, sondern ob dein Kind sein Bedürfnis bemerkt, mitteilen kann und Interesse an Töpfchen oder Toilette zeigt.
Wie merke ich, dass mein Kind bereit fürs Töpfchen ist?
Typische Anzeichen sind eine nach dem Mittagsschlaf oft trockene Windel, das eigenständige Zeigen oder Sagen, wenn die Windel voll ist, das selbstständige Herunterziehen der Hose und Interesse an der Toilette. Nicht alle Anzeichen müssen gleichzeitig auftreten, je mehr davon zutreffen, desto eher lohnt sich ein Start.
Ist Töpfchentraining ab 6 Monaten möglich?
Beim sehr frühen Abhalten wählt der Erwachsene den Moment und beobachtet Muster im Alltag, das Kind signalisiert das Bedürfnis dabei noch nicht selbst. Das ist etwas anderes als selbstständiges Trockenwerden und keine Bewertung von Eltern, die diesen Weg wählen.
Ist es zu spät, wenn mein Kind mit 3 Jahren noch Windeln trägt?
Nein, viele Kinder starten erst mit drei Jahren und werden trotzdem innerhalb weniger Wochen trocken. Spät ist nicht falsch, es bedeutet nur, dass die Bereitschaft bei diesem Kind etwas länger braucht.
Wie oft soll ich mein Kind aufs Töpfchen setzen?
Statt nach einem festen Zeitintervall zu gehen, hilft es, mit einem Registrierungsschema aufzuschreiben, wann dein Kind tatsächlich muss, und daraus seine persönlichen Muster zu erkennen. Feste Momente bleiben die Ausnahme, etwa vor und nach dem Schlafen und bevor ihr aus dem Haus geht, alles andere richtet sich zunehmend nach dem eigenen Signal des Kindes.
Was mache ich, wenn mein Kind Angst vor dem Töpfchen hat?
Dann lohnt es sich, das Training zu pausieren und zuerst Vertrautheit aufzubauen, etwa indem das Töpfchen ohne Erwartung im Bad stehen darf. Ein Start zu einem späteren Zeitpunkt ist keine verlorene Zeit, sondern die richtige Reaktion auf ein Kind, das noch nicht bereit ist.
Bereit für den nächsten Schritt?
In der Töpfchen Tricks Box steckt das Tag-für-Tag-Programm, auf dem dieser Artikel beruht: Beobachtungsbögen, an denen Sie sehen, wann Ihr Kind wirklich muss, Ablaufkarten für jeden Tag und ein Belohnungssystem, das von selbst ausläuft.
Quellen
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung geschrieben und von Dustin van de Sande geprüft.

Hallo, unser Sohn wird demnächst 4 Jahre alt und will einfach noch nicht trocken werden. Wir setzen ihn mittlerweile regelmäßig aufs Töpfchen. Er hat nur leider keine Geduld und will dann relativ schnell wieder runter vom Topf. Im Sommer haben wir ihm dann phasenweise eine Unterhose angezogen . Mit dem Resultat das er das Pipi zurück gehalten hat über mehrere Stunden.
Ich will vermeiden das er irgendwann gehänselt wird im Kindergarten das er noch Windel trägt.
Wir vermuten das er einfach nicht „ loslassen“ kann da er viel zu verarbeiten hatte bzgl Umzug und Kindergarten Wechsel. Hat wer einen Tipp? Man sagt ja es kommt irgendwann von ganz alleine. Er ist nur null kooperativ. Oder hatte jemand auch so einen sturen „ Kandidaten „ ?
Lieben Gruß
Hi liebe Carola,
Es scheint so, als ob dein Sohn die Kontrolle behalten will. Versuche erstens aus dem Töpfchen- / Klobesuch eine kleine Party zu machen. Dekoriere das Töpfchen beispielsweise zusammen und baue dann sein eigenes kleines Reich auf mit zum Beispiel seinen Lieblingsbüchern. Und für die Toilette gibt es auch ganz tolle Aufsätze mit einer Treppe, davon sind die Kleinen meistens auch sehr begeistert und da macht es auf einmal Spaß zur Toilette zu gehen! Und hast du ihm schon erzählt, dass sein Kacka ganz gerne schwimmt und dass gerade ER dabei helfen kann? Diese Kontrolle lieben Kinder meistens. Zeig ihm, dass du glaubst, dass er es lernen kann. Das gibt ihm Selbstvertrauen. Zudem könnte diese Schritt-für-Schritt Vorgehensweise für euch vielleicht behilflich sein: Du könntest ihm die Windel anbieten, wenn er sagt (oder wenn du siehst), dass er Pipi (oder Groß) machen muss. Gib die Windel in der Nähe der Toilette und lass ihn darin machen. Wenn er fertig ist, könnt ihr zusammen das Geschäft in die Toilette werfen (Groß) oder zusammen die Windel wegwerfen. Sage ihm, dass dies der erste Schritt ist. Der nächste Schritt ist auf die Toilette mit Windel, aber mit einem Loch in der Windel, damit das Pipi oder Geschäft in die Toilette runterfällt. Der nächste Schritt ist mit der Windel nach unten und schließlich ohne Windel. Gehe erst zum nächsten Schritt, wenn er anzeigt, dass er dafür bereit ist. So hat er das Sagen. Du kannst ihn motivieren, damit du ihn mit etwas belohnst, wenn er weitermachen möchte (ein Sticker aufkleben zum Beispiel, wenn die Stickerkarte voll ist, ein kleines Geschenk…).
Wir hoffen, wir konnten dir ein wenig weiterhelfen! Wir sind immer gerne für dich da.
Viele liebe Grüsse,
Dein Töpfchen Tricks Team
Gute und Tag!
Meine Tochter ist jetzt 3 Jahre 2 Monate alt, und wir kommen einfach nicht von der Windel weg.
Obwohl es im Sommer schon super funktionierte (für ca. 2 Monate), sie konnte es sehr gut spüren wenn sie musste. Und von einem Tag auf den anderen plötzlich wieder Windel!
Das Problem ist, sie könnte es schon, sie spürt es auch, wäre körperlich in der Lage. Sie kann oder möchte sich einfach nicht von der Windel trennen, ist vielleicht einfach zu faul dazu?
Wenn ich sie ohne Windel lasse, macht sie alles hinein in die Hose, ob Harn oder Stuhl, es stört sie nicht einmal, Hauptsache nicht aufs WC, da wehrt sie sich regelrecht.
Zugegeben bin ich schon etwas genervt, weil es ja schon so super funktionierte, und sie körperlich in dazu der Lage wäre. Und sie ist im kindergarten die einzige mit Windel. Druck möchte ich ihr nicht machen, oder würde sie genau das brauchen?
Ich höre natürlich von rundherum auch schon immer öfters, warum denn mein kind in dem Alter noch Windeln trägt.
Ich wäre über jeden Tipp froh und bedanke mich im Vorhinein!
Ich habe nämlich auch ein Baby mit 9 Monaten, nur dazu gesagt.
Viele liebe Grüße
Hi liebe Susanne,
Wir verstehen, dass das schwer sein kann. Hast du vielleicht schon mal versucht, wirklich eine Party aus dem Toilettenbesuch zu machen? Dekoriere das Töpfchen beispielsweise zusammen und platziere es irgendwie im Wohnzimmer (nur die ersten Tagen) und baue dann ihr eigenes kleines Reich auf mit zum Beispiel ihren Lieblingsbüchern. Und für die Toilette gibt es auch ganz tolle Aufsätze mit einer Treppe, davon sind die Kleinen meistens auch sehr begeistert und da macht es auf einmal Spaß zur Toilette zu gehen! Auch könntest du ihr erzählen, dass ihr Pipi und Kacka ganz gerne schwimmen und dass gerade SIE dabei helfen kann. Diese Kontrolle lieben Kinder meistens. Zeig ihr, dass du glaubst, dass sie es lernen kann. Das gibt ihr Selbstvertrauen.
Wenn das alles keinen Sinn ergibt, könnt ihr das auch mit ganz kleinen Schritten angehen. Also vielleicht schon einen Sticker aufkleben, wenn sie sich nur kurz aufs Töpfchen hinsetzt (am Anfang vielleicht sogar noch mit ihrer Hose an). Dann das nächste Mal mit Hose runter und Unterhöschen noch an. Danach ohne Unterhose und dann vielleicht wenn auch ein Pipi kommt, 2 Sticker aufkleben.
Und wenn du das Gefühl hast, dass deine Tochter ganz gerne die Kontrolle behalten will, könntest du auch noch versuchen, ihr nur dann eine Windel zu geben, wenn sie Bescheid gegeben hat, dass sie Pipi machen muss. Sobald sie Pipi gemacht hat, zieht sie die Windel wieder aus. Wenn das funktioniert, kannst du dein Kind fragen, ob es so weit ist, die Windel beim Pinkeln auszuziehen. So hat deine Tochter das Sagen.
Wir hoffen, wir konnten dir ein wenig weiterhelfen! Wir sind immer gerne für dich da.
Viele liebe Grüsse,
Töpfchen Tricks
Liebe Renate, ich denke das es ein Fehler war erst das Kind an das Töpfchen zu gewöhnen und dann in der Grippe wieder zur Windel zu wechseln!
Ua. Ist es ein Unding für eine Kinder Grippe keine Toilette für die kinder zugänglich zu machen, ich hätte mein Kind zu solch Verhältnissen auch dort nicht rein gebracht!
Dein Kind ist jetzt natürlich auch verwirrt, erst Windel dann Töpfchen und dann wieder zurück zur Windel!
Also erst hat es ein Erfolgs Erlebnis und dann wird es ihr wieder zur nichte gemacht und den Erziehern hätte ich etwas erzählt!
Ich habe mein Sohn erst den schnuller entwöhnt und dann die baby flaschen und jetzt im Frühjahr 2022 kommt bei uns das Töpfchen dran und es gibt dann kein Zurück mehr zur Windel auch nicht in der Kinder Grippe, den dort sollte eher die entwöhnung gefördert werden und nicht andersherum!
Ich bin Mutter von 2 Kindern 10 und 2 1/2 Jahre, es ist nicht einfach ein Kind zu Erziehen aber man sollte gewissenhaft dem Kind etwas zeigen fördern und bei bringen…
Krippe = eine Einrichtung in der Kinder bis 3 Jahren betreut werden
Grippe = ein viraler Infekt
Meine Tochter wird am 8.1.2021
2 Jahre alt,
Wir haben das aller erste mal mit dem Töpfchentrainig begonnen da war sie 15. Monate alt, wir haben echt viel Geduld gehabt, haben vorgelesen, ab und zu Puzzle spiele gespielt sie hat groß und klein im Töpfchen gemacht, dann wahren wir im Urlaub und dort haben wir ihr win anderes Töpfchen gekauft, für sie absolut kein problem gewesen sie hat mir das töpfchen gebracht ich jab sie ausgezogen und sie aufs töpfchen gesetzt, hat wunderbar geklappt, dann sind wir zurück und fing in der Tagesbetreuung an zu gehen, da wahr sie ca 18. Monate alt, in d r Eingewöhnungsphase haben mir einige Betreuerinnen erklärt das sie kein töpfchen haben und auch keine Toiletten in der gruppe also nur windeln wechseln…. (Wtf?)
Ich wahr echt schockiert, in der heutigen zeit das es sowas noch gibt… ich will ja mit meinem kind nach vor und nicht zurück..
gut dann habe ich das akzeptiert und ihnen Windeln in die tbe gebracht… hatte von lilly doo noch die letzte packung mit den klepverschlüssen und habe dann die höschen windeln angefangen der kleinen zu kaufen und anzuziehen weill ich mir dachte wenn sie schon aufs töpfchen geht und langsam weiss das sie da rein machen soll, sie sich auch schon langsam alleine ausziehen kann… die nächste packung hab ich dann höschenwindeln gebracht da waren die erzieherinnen ganz schön angepisst warum ich ihnen die mit kleppverschluss nicht bringe, es wäre für sie schneller und einfacher… na dann extra einkauf mit klepp,
hab meine kleine natürlich zuhause weiterhin aufs töpfchen gegeben,
Dann hab ich mitbekommen das sie meiner kleinen die windeln garnicht mal wechseln, sie hat eine Windel seit 7 uhr in der früh an und wenn ich sie geholt habe um 13 uhr wahr die windel fast am platzen sogar übergegangen im Kindersitz paar mal, natürlich hab ich mir absolute gedanken gemacht wahr fix und fertig, bis ich nicht mit der leiterin geredet hab und sie gefragt habe wie ist das möglich das sie kein töpchen und keine toiletten in der tbe haben?
Sie dann gesagt hat naja töpchen haben wir keine aber eine Toilette mit so nem kinderaufsatz, ich hab sie gefragt warum die anderen Betreuerinnen sagen das sie das nicht haben…. Aufjeden fall will meine kleine jetzt gar nicht mehr aufs töpchen und sie lässt sich die windel auch nicht mehr wechseln besonders wenn sie gross gemacht hat, ich bin absolut verzweifelt und wenn ich freunde und bekannte frage die meisten sagen ja das kommt noch sie hat noch zeit bis 3 jahren sie ist noch nicht bereit und und und… ich werde jetzt einen kindertoilettenaufsatz besorgen und es mal langsam auf toilette versuchen ich weis nicht ob sie dann dort will, aber in der tbe nach dem ich mich aufgeregt habe und sie darauf hingewissen habe das sie sie bitte auch auf toilette geben sollen sie immer sagen wir fragen sie die kleine sagt meistens Nein!
Was mach ich dann falsch…? oder haben die Betreuerinnen einfach mir das fast gelungene windelfreie verhaut?!?! Bitte um Rat? Mit freundlichen Grüßen Renate
Hallo liebe Renate,
Das ist ja tatsächlich sehr sehr ärgerlich wie in der Tagesbetreuung mit ihrer Tochter umgegangen worden ist. Das war sicherlich eine sehr große Leistung, dass deine Tochter schon mit 15 Monate trocken war und für sie muss das sehr verwirrend gewesen sein, als sie wieder zurück zu den Windeln gegangen ist in der Tagesbetreuung. Es ist völlig klar, dass diese Situation damit zu tun hat, dass sie jetzt sehr durcheinander ist bezüglich Windel / Töpfchen. Aber wir denken, dass es eine ziemlich gute Idee sein kann, diesen Kindertoilettenaufsatz auszuprobieren. Das ist etwas ganz Neues für sie und kann sie dann, sobald sie daran gewöhnt ist, auch gut in der Tagesbetreuung anwenden (da sollen die Betreuerinnen dieses Mal aber schon mitarbeiten und sie nicht nur fragen, sondern jeden Tag auch tatsächlich mal öfters mit ihr zur Toilette gehen.
Am Anfang könnte es sein, dass es da zu Hause noch einige Pannen geben könnte, da diese Situation für deine Tochter ja ziemlich verwirrend gewesen ist. Die Kleine lernt aber auch von diesen Pannen. Wir würden da auch empfehlen, die Erfolge auf die Toilette zu belohnen, damit für sie das Toilettenbesuch wieder mit etwas Positivem verbunden werden kann.
Wir wünschen euch viel Erfolg und alles Gute!
Viele liebe Grüße
Töpfchen Tricks
Es tut mir Leid. Aber dieser Artikel ist von Anfang bis Ende falsch. Ich bin Erzieherin im Krippenbereich uns es gruselt mich was ich hier lese! Keine natürliche Handlung muss antrainiert werden! Weder Laufen, noch Blasenkontrolle! Die einzige Hilfe die ein Kind benötigt ist die Möglichkeit selbstständigauf Toilette, oder Töpfchen zu gehen und Geduld!
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie nicht mit unserer Sichtweise einverstanden sind.
Selbständig auf die Toilette gehen, sollte man anlernen und würden wir daher auch nicht mit einer natürlichen Handlung als Laufen vergleichen wollen. Wir sehen das eher so wie Radfahren. Auch das lernt man ein Kind. Wenn Sie Ihr Kind beim Erlernen des Radfahrens aushelfen, schafft Ihr Kind es früher selbständig Fahrrad zu fahren. Helfen Sie es nicht, kann es das letztendlich auch selbständig lernen, es ist jedoch kein natürliches Handeln.
Wenn Sie meinen, man solle ein Kind nie zwingen trocken zu werden, sind wir vollkommen damit einverstanden! Es ist jedoch so, dass wenn mehrere der oben stehenden Signale anwesend sind, man sicherlich ein Kind unterstützen und helfen kann, (früher) trocken zu werden.
Hallo? Denk auch mal an die Umwelt!
Der nützt es sehr, wenn Kinder nicht bis zum Sankt Nimmerleins Tag in die Windel kacken.